Osteopathie

Was versteht man unter Osteopathie

 

Osteopathie ist eine alternativmedizinische Diagnostik und Medizin. Osteopathie wird mit den Händen ausgeführt und ist eine sanfte Therapietechnik, um Störungen im Körper aufzuspüren. Es handelt sich hierbei um äußerliche Anwendungen von Techniken und Übungen. Die Erstbehandlung beinhaltet immer eine ausführliche osteopathische Diagnostik mit anschließender Behandlung. Die Behandlungszeit umfasst Beratung, Diagnostik, Behandlung, Empfehlungen und Dokumentation – individuell auf Ihre Schmerzen abgestimmt. Die Behandlungsintervalle sind i.d. Regel zwischen 1-mal pro Woche bis 1-mal im Monat. Osteopathie (Behandlungseinheiten ca. 50 Minuten) ist über Privatkassen und diverse gesetzliche Krankenkassen abrechenbar. Hier finden Sie dazu weitere Informationen. Vereinbaren Sie gleich einen Termin für eine Behandlung.

 

Patienten mit Migräne, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus, HWS-Syndrom, LWS-Syndrom, Blockierungen, Gelenkentzündungen, Schmerzsyndromen, einschießenden Schmerzen findet man in einer osteopathischen Praxis.

Was Sie für den ersten Termin beim Osteopathen benötigen

Ihr Osteopath benötigt zum ersten Termin alle medizinisch erstellten Befunde wie Blutbild, Röntgenbild, MRT, CT oder schriftliche Befunde ihres behandelnden Arztes. Wir bitten Sie, diese zur ersten Behandlung mitzubringen. So kann sich ihr behandelnder Therapeut auf allen Ebenen der Diagnostik mit ihrer Erkrankung vertraut machen und die Ergebnisse der klassischen Medizin als Verifikation zu seinen osteopathischen Untersuchungen und Ergebnissen hinzufügen. Dies vermittelt ein holistisches Gesamtbild von der Entstehungsgeschichte bis zum aktuellen Schmerzempfinden, um Sie in Ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu behandeln. Dies gibt ihrem behandelnden Osteopathen die Möglichkeit, schnell und effizient zur primären Dysfunktion (der Ursache Ihrer Erkrankung) zu gelangen.

 

Wie ein Osteopath behandelt

Die Wissenschaft der Osteopathie ist eine Heilkunde, die von einem Osteopathen / Osteopathin nur mit seinen/ihren Händen durchgeführt wird. Die Osteopathen gehen davon aus, das jeder Körper in der Lage ist, sich selber zu heilen unter der Voraussetzung, dass alle Gewebestrukturen, Knochen und Organe beweglich sind und keine Dysfunktion vorliegt. Wenn ein Trauma, durch zum Beispiel eine Erkrankung oder eine Verletzung, entsteht, kann der Körper die Fähigkeit verlieren, sich selbst zu regenerieren aus Sicht der Osteopathie oder zu heilen. Dies nennen die Osteopathen eine Dysfunktion. Durch diese Dysfunktion muss der Mensch nicht erkranken, jedoch nehmen die Osteopathen an, dass sich hierdurch die Beweglichkeit der Gewebe verändern, was wiederum:

 

– die Einheit des Körpers
– die Struktur und Funktion sowie
– die Selbstheilungskräfte des gesunden Menschen beeinflusst und verändert und dadurch Krankheiten entstehen können

 

Wir arbeiten nach den Grundprinzipien von Andrew Taylor Still

Andrew Taylor Still (Landarzt 1828 – 1917 und Begründer der Osteopathie) begründete sein Handeln und Therapieren nach diesen drei Grundprinzipien der Osteopathie, welche wir auch heute noch als die Ecksäulen der modernen Osteopathie bezeichnen. In unserer Praxis arbeiten wir nach den Grundprinzipien von Andrew Taylor Still. Die Osteopathiepraxis beschäftigt ausschließlich Therapeuten, die eine fünfjähriges Studium der Osteopathie an den renommiertesten Schulen Europas absolviert haben. Wir sind stolz darauf, dass unsere Osteopathen dieses umfangreiche Studium teilweise mit dem Bachelor, teilweise mit einem Master of Science erfolgreich absolviert haben. Des Weiteren beschäftigen wir Therapeuten, die neben ihrem Heilpraktiker auch eine Ausbildung zum Physiotherapeuten durchlaufen haben. Dies bedeutet für Sie als Patient eine ganzheitliche Behandlung auf den unterschiedlichsten medizinischen Ebenen.

Nicht bei jeder Indikation ist eine osteopathische Therapie angezeigt.

Anmeldung / Fragebögen

Zur Zeitersparnis können Sie die Anmeldung / Fragebögen therapiespezifisch zu Ihrem ersten Termin ausgefüllt mitbringen.

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